Frauenhaus Thurgau – hinschauen und Verantwortung übernehmen
3. Mai 2026 – Mehr Prävention. Mehr Beratung. Mehr Schutz. Für einen Thurgau, der hinschaut. Für einen Thurgau, der schützt. Für einen Thurgau, der handelt.
Gewalt an Frauen ist auch im Kanton Thurgau Realität – und ein Thema, das politisch ernst genommen werden muss. Mit der Interpellation «Ermordet, weil sie Frauen sind! Im Thurgau – ein politisches Thema?» wurde die Diskussion im Grossen Rat aufgenommen und breit geführt.
Die Zahlen zeigen klar: Häusliche Gewalt kommt regelmässig vor, Schutzangebote sind stark ausgelastet und die Nachfrage steigt. Gleichzeitig verfügt der Thurgau über kein eigenes Frauenhaus. Betroffene Frauen werden in andere Kantone vermittelt – eine Lösung, die langfristig an ihre Grenzen stösst.
Im Grossen Rat wurde deutlich: Es wurde bereits einiges getan, doch es braucht weitere Schritte – insbesondere in der Prävention, im Opferschutz und bei den Schutzplätzen.
Für Die Mitte sprach Michaela Frei Barbosa im Fraktionsvotum, anschliessend brachte Isabelle Wepfer die Haltung der Mitte Frauen Thurgau ein. Klar wurde: Es geht um Verantwortung, um konkrete Lösungen und um einen respektvollen Umgang mit einem sensiblen Thema.
Die Mitte Frauen Thurgau stehen für eine Politik mit Haltung, die hinschaut und handelt – sachlich, lösungsorientiert und mit dem Ziel eines modernen Kantons, in dem Schutz und Sicherheit selbstverständlich sind.
