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Früherkennung rettet Leben. Einsparungen nicht.

1. März 2026 – Brustkrebs wartet nicht.

Im Rahmen der Aufgaben- und Verzichtsplanung prüft der Kanton Thurgau die Abschaffung des flächendeckenden Mammografie-Screenings ab 2027. Damit könnten jährlich rund 670’000 Franken eingespart werden.

Doch Brustkrebs wartet nicht.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in der Schweiz. Wird ein Tumor früh erkannt, steigen die Heilungschancen deutlich. Behandlungen fallen in vielen Fällen weniger belastend aus.

Das kantonale Screening-Programm ermöglicht Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie. Organisierte Programme erreichen auch jene Frauen, die ohne persönliche Einladung seltener oder gar nicht zur Vorsorge gehen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung.

Die geplante Streichung gefährdet genau diese systematische Früherkennung.

Kurzfristige Einsparungen von 670’000 Franken dürfen nicht zu langfristigen gesundheitlichen und finanziellen Folgekosten führen. Spät diagnostizierter Brustkrebs verursacht höhere Behandlungskosten – und vor allem mehr Leid.

Die Frage ist deshalb grundsätzlicher Natur:
Welche Priorität hat die Gesundheit von Frauen?

Die Mitte Frauen sagen klar NEIN zur Streichung des Mammografie-Screenings.
Früherkennung rettet Leben.